Caldeira das Furnas

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Caldeira das Furnas © Turismo de Portugal

Die Caldeiras das Furnas, die heißen Quellen von Furnas, befinden sich am Rande der kleinen Gemeinde Furnas und gehören neben den luxuriösen Sommerresidenzen der Orangenbarone aus dem 18. und 19. Jahrhundert zu den Attraktionen des Kurortes. Die Quellen liegen im malerischen Vale das Furnas, einem fruchtbaren Tal in einem 6,5 Kilometer breiten und 290 Meter tiefen Vulkankrater.

Erholung und Entspannung im Kurort Furnas

Furnas ist ein paradiesischer Ort für Ruhe- und Erholunksuchende. Die heißen Quellen speisen das Schwimmbecken mit warmem, eisenhaltigem Wasser, das bei verschiedenen Erkrankungen wie Bronchitis, Hautkrankheiten und Rheuma Abhilfe leisten soll. Unweit der Quellen liegt der weitläufige Terra-Nostra-Park. Dieser wurde bereits im 18. Jahrhundert angelegt und seither fortlaufend vergrößert und mit einheimischen und exotischen Pflanzen bebaut. Hier spazieren zu gehen, bedeutet 600 Pflanzenarten aus der ganzen Welt in all ihrer erstaunlichen Pracht und Vielfalt zu erleben.

Das Tal der heißen Quellen

Das Vale das Furnas liegt im Südosten von São Miguel und ist für seine vielfältigen Wanderwege und sein friedvolles Ambiente bekannt. Hauptattraktion sind die 22 mineralhaltigen Caldeiras das Furnas, die im Osten des Ortes liegen. Jede der Quellen hat ihren eigenen Namen und soll bei bestimmten Erkrankungen helfen. So werden beispielsweise aus dem grauen Schlamm der Teufelsquelle (Pero Botelho) Fangopackungen hergestellt. Die stärkste Quelle mit einem Ausstoß von 61 Litern/Minute ist die Caldeira Grande, die eine Temperatur von 98 Grad Celsius erreicht.

Lagoa das Furnas: Kochen in den Caldeiras das Furnas

Etwas außerhalb von Furnas liegt der See Lagoa das Furnas. Am See gibt es weitere Caldeiras, die zu einem außergewöhnlichen Zweck genutzt werden. In diesen kochend heißen schwefelhaltigen Quellen wird der Eintopf Cozido à portuguesa, auch Cozido das Furnas genannt, zubereitet. Der Eintopf setzt sich aus Fleisch, Würstchen, Reis und Gemüse zusammen und wird in einem Kochtopf in ein Erdloch hinabgelassen. Nach mehreren Stunden in der Caldeira wird die deftige Spezialität im nahegelegenen Restaurant serviert – zur Freude der Touristen, die ihren vulkanischen Eintopf noch lange in Erinnerung behalten.

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