Ponta Delgada

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Ponta Delgada © Turismo de Portugal

Als kleines Fischerdorf entstanden, hat sich die azorische Hauptstadt Ponta Delgada zu einer modernen, kosmopolitischen Stadt entwickelt, die ihren Gästen einen erholsamen Urlaub mit umfassendem Freizeitangebot bietet. Die Azorenmetropole ist charmant, lebhaft und dynamisch und begeistert mit historischem Ambiente und ihrer blumengeschmückten Altstadt mit geschichtsträchtigen Palästen und Sakralbauten.

Historisches Flair in Ponta Delgada

Bereits im Jahr 1546 zur Stadt ernannt, ist Ponta Delgada die gesellschaftlich, ökonomisch, politisch und sozial bedeutendste Stadt der Azoren. Seit 1522 ist sie der Hauptort von São Miguel, seit 1976 der Sitz der azorischen Provinzialregierung sowie der Universität. Der Kreis Ponta Delgada ist mit mehr als 65.000 Einwohnern der bevölkerungsreichste auf den Azoren. Neben Verwaltungsbehörden und Bildungseinrichtungen besitzt die Kreisstadt eine große Anzahl an gastronomischen Einrichtungen und kulturellen Sehenswürdigkeiten. Tagsüber flanieren zahlreiche Touristen durch die verwinkelten Straßen der historische Altstadt um São Sebastião und São Pedro, deren entzückende Adelspaläste und Herrenhäuser, Kirchen, Kapellen und ehemalige Klöster die Bedeutung Ponta Delgadas bezeugen.

Wachstum und Wohlstand

Ponta Delgada wurde im Jahr 1499 unter dem portugiesischen König Dom Manuel I. als kleine Fischersiedlung gegründet und nach der Landspitze (Ponta Delgada bedeutet „schmale Spitze“) vor dem heutigen Stadtteil São José benannt. Zunächst wurden der Hafen, ein Kloster sowie ein Krankenhaus errichtet, woraufhin sich die ersten Bauern, Fischer, Handwerker und Dienerschaften ansiedelten. Zum Schutz der Bevölkerung vor Piratenüberfällen wurde das Fort São Boras erbaut, in dem nunmehr das Militärmuseum untergebracht ist. An Bedeutung gewann die Stadt erst ab dem 19. Jahrhundert, als sich internationale Händler und jüdische Kaufleute ansiedelten und landwirtschaftliche Erzeugnisse wie Orangen, Ananas und Tabak nach England und auf das europäische Festland exportierten.

Häfen und Paläste

Besucher sollten sich zur Besichtigung Ponta Delgadas ein bis zwei Tage Zeit nehmen. Ein ausgiebiger Rundgang durch die Stadt führt an zahlreichen hübsch gestalteten Plätzen mit Sakralbauten und historischen Gebäuden wie den Palästen der Orangenbarone vorbei, die heutzutage häufig als Hotels der 3- oder 4-Stern-Kategorie dienen. Die meisten Banken, Geschäfte, Cafés, Bars sowie Restaurants sind entlang der boulevardartigen Avenida Infante Dom Henrique und der Uferpromenade untergebracht, wo sich ein Freibad, der alte Hafen und die in den 1990ern errichtete Marina befinden. Auf dem zentralen Platz steht das dreibögige Stadttor Portas da Cidade, das mittlerweile zwar nicht mehr den Eingang zur Stadt bildet, aber nach wie vor das Wahrzeichen Ponta Delgadas ist.

Kirchen und Parkanlagen

Ponta Delgada besitzt wie alle Azoreninseln diverse Sakralbauten, die meist in schlichtem Weiß gehalten sind. Für Begeisterung sorgen die schön gestalteten Fassaden an den Kirchen, wie sie an der Igreja de São José, der Igreja Matriz de São Sebastião oder an der Klosterkirche Igreja de Nossa Senhora da Esperança besonders schön zu sehen sind. Wer nach so viel Sightseeing Erholung braucht, ist in Ponta Delgada genau richtig: Bereits im 19. Jahrhundert wurden prachtvoll bepflanzte Gärten und Parkanlagen nach englischem Vorbild zur Begrünung der Stadt angelegt. Ein besonderes Erlebnis bietet die Gemeinde Fajã de Baixo: Hier findet man die einzige Ananasplantage Europas.

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