Sonneninsel Santa Maria

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Sonneninsel Santa Maria © Turismo de Portugal

Traumhafte Sandstrände, angenehme Temperaturen und viele Sonnenstunden zeichnen die Azoreninsel Santa Maria aus. Die Insel ist die älteste und am frühesten besiedelte Insel des Atlantikarchipels und ein idealer Urlaubsort, um sich beim Sonnenbaden in einsam gelegenen Badebuchten und beim Wandern durch abwechslungsreiches Hügelland vom Alltagsstress zu erholen.

Wissenswertes über Santa Maria

Santa Maria ist die südöstlichste der Azoreninseln und wird aufgrund ihres warmen und regenarmen Klimas als die Sonneninsel der Azoren bezeichnet. Ebenso wie ihre rund 100 Kilometer entfernte Nachbarinsel São Miguel gehört sie zu der sogenannten „Grupo Oriental“ und liegt dem europäischen und afrikanischen Festland am nächsten. Als einzige Azoreninsel ist Santa Maria nicht vulkanischen Ursprungs, sondern besteht aus Sediment-Gestein. Die Insel ist die geologisch älteste und mit einer Fläche von 97 km² drittkleinste Insel des Archipels. Sie wurde 1427 als erste Azoreninsel vom Seefahrer Diogo de Silves entdeckt und kurze Zeit später dem portugiesischen Königreich einverleibt. Die rund 6.000 Bewohner leben wie zu den frühesten Zeiten der Besiedlung von der Agrarwirtschaft und dem Fischfang, vom Tourismus und der Herstellung von Töpferwaren.

Kirchen, Kapellen und farbenprächtige Küstenstädte

Das friedvolle Santa Maria ist mit einer Länge von rund 17 Kilometern und einer Breite von gut 11 Kilometern ein überschaubares Eiland, das seinen Wohlstand nicht zuletzt seinem Flugplatz verdankt. Dieser wurde 1944 von den US-Amerikanern angelegt und bis in die 1960er als Drehkreuz für Transatlantikflüge benutzt. Die Hauptstadt der Insel ist Vila do Porto, die von zahlreichen Segel- und Kreuzfahrtschiffen angesteuert wird. Am Hafen beginnt die mehr als einen Kilometer lange Hauptstraße, die von Cafés und Restaurants, Boutiquen und kleinen Familienhotels gesäumt wird. Die Küstenstadt wurde 1439 gegründet und besitzt mit der Pfarrkirche Igreja Matriz Nossa Senhora da Assuncao und dem Fort São Brás einige der ältesten Bauwerke auf den Azoren. Typisch für die Inselarchitektur sind weiß getünchte Wohnhäuser mit farbig eingerahmten Fenstern, Türen und Ecken, wobei sich die Farben von Dorf zu Dorf unterscheiden.

Traumlandschaften und goldene Sandstrände

Santa Maria ist in ihrem landschaftlichen Erscheinungsbild vielförmig und ein Traumziel für Wanderer und Radfahrer. Eher flach und im Sommer steppenartig gestaltet sich der mit Kakteen und Agaven bewachsene Westen, wo die Hauptstadt und der Flughafen liegen. Einen grandiosen Panoramaausblick über die gesamte Insel bietet der 587 Meter hohe Pico Alto, der die Inselmitte dominiert. Der Weg zum Gipfel führt durch das dichte Unterholz subtropischer Wälder mit Lorbeergewächsen und Heidekraut. Sanfte Hügel mit farbenprächtigen Blumen und Weideland für die Nutztiere beherrschen den Osten und Norden der Insel. Santa Maria ist für ihre azorenuntypischen Sandstrände bekannt, die goldgelb in der Sonne glitzern. Die schönsten Strände São Lourenco und Praia Formosa wirken auf Romantiker, Familien mit Kindern und Wassersportler gleichermaßen anziehend und eignen sich zum Schwimmen, Schnorcheln, Segeln und Surfen.

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